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| SKORPIONE |
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Was sind Skorpione |
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Wusstest Du , dass es 1200 verschiedene Skorpionarten gibt, von denen nur ca. 2 Dutzend ein Gift haben , das auch für den Menschen tödlich sein kann ? Skorpione entpuppen sich bei objektiver Betrachtung als Gliederfüsser die sich in vielen Jahrmillionen ihrer Stammesentwicklung kaum verändert haben. Sie gehören wie die Vogelspinnen zu den Arachniden (Spinnentieren) die etwa 60'000 Arten umfassen. Die Skorpione machen dabei also nur einen Fünfzigstel aus. Scorpionidae sind auf allen Kontinenten zu finden. Auf der Südhalbkugel fehlen sie nur in der Antarktis. Auf der nördlichen Habkugel erreichen einige Arten die Mongolei und Mitteleuropa. Sie kommen bis auf 5'500 Meter über Meer(Anden) vor.
Die rezenten Skorpione werden laut Schmidt 1992 in 9 Familien unterteilt
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Buthidae / Chaerilidae / Scorpionidae / Diplocentridae / Ischnuridae / Bothriuridae / Chactidae / Vaejovidae / Iuridae . In neueren Bestimmungsschlüsseln werden sie in weit mehr Familien unterteilt. Die giftigsten Vertreter der Skorpione kommen bis auf einige Ausnahmen aus der Familie Buthidae. Serumtherapie nach einem Stich empfiehlt sich nur bei den Gattungen Tityus spec. und Centruroides spec., und auch da nur in Extremfällen. Nach Mahsberg 1999 können bei einem Stich der giftigsten Vertreter neben lebensbedrohlichen Herz - Kreislauf Symptomen zentralnervös bedingte Krampfanfälle sowie periphäre Lähmungen und Muskelzuckungen ausgelöst werden. Schwerwiegend sind Herzinfarktsymptome sowie Lungenödeme.
Tödliche Unfälle sind zum glück aber äusserst selten und meist sind davon leider Kinder betroffen, die nicht sofort und ausreichend ärztlich versorgt werden können. Die Tiere sind im Terrarium eine Bereicherung jeder Exotensammlung und werden bei guter Haltung bis zu 15 Jahre alt (je nach Gattung). Am meisten Gehalten und deswegen unter Schutz (Cites B) ist
Pandinus Imperator. Die Tiere wurden in freier Wildbahn von skrupellosen Händlern praktisch ausgerottet. Sinn und Zweck des Arachnida Vereins ist es genau diese geschützten Tiere nachzuzüchten um neue Importe zu vermeiden. Ebenfalls habe ich es mir zur Aufgabe gemacht Neueinsteigern mittels eines Kurzbeschriebs erste Haltungsfehler vermeiden zu helfen, da die Skorpionshaltung doch ein paar Kniffe erfordert, die für die Tiere Überlebens- wichtig sind.
Leider sind die Arachnologen in der Schweiz, die sich mit Skorpionen und Labidognathen Spinnen beschäftigen, an einer Hand abZUzählen. Neuzuwachs ist uns jederzeit Willkommen.
Bericht von Raphael Alber CH
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